Wie aus Serienmöbeln individuelle Projektlösungen entstehen.
Objekteinrichtungen stellen besondere Anforderungen: Sie müssen wirtschaftlich, langlebig und funktional sein – gleichzeitig aber auch den individuellen Bedürfnissen des jeweiligen Projekts gerecht werden. Genau hier setzt Müller Small Living an. Statt jedes Projekt komplett neu zu entwickeln, bilden hochwertige Serienmöbel die Basis, die gezielt an die Anforderungen von Studentenwohnheimen, Mikro-Apartments, Ferienunterkünften, Schulen oder öffentlichen Einrichtungen angepasst werden.
Im Interview sprechen Jochen Müller, geschäftsführender Gesellschafter von Müller Small Living, und Matthias Kunst, kaufmännischer und technischer Leiter, darüber, wie aus bewährten Serienmöbeln maßgeschneiderte Einrichtungslösungen entstehen. Sie geben Einblicke in die Zusammenarbeit mit Architekten, Planern und Objekthändlern und zeigen, warum Individualität und Wirtschaftlichkeit heute kein Widerspruch mehr sind.
Serienmöbel. Individuell gedacht.
Im Gespräch mit Jochen Müller, geschäftsführender Gesellschafter von Müller Small Living
Herr Müller, worin liegt Ihre besondere Stärke im Objektgeschäft?
Objekteinrichtungen sind für uns weit mehr als die Ausstattung einzelner Räume. Wir entwickeln Einrichtungslösungen, die den Alltag der Menschen langfristig verbessern und gleichzeitig wirtschaftlich realisierbar sind. Gemeinsam mit unserem Netzwerk erfahrener Objekthändler begleiten wir Projekte von der ersten Idee bis zur fertigen Einrichtung – beispielsweise für Studentenwohnheime, Mikro-Apartments, Serviced Apartments, Schulen, Feuerwachen oder öffentliche Einrichtungen.
- gegründet 1869
- Serienfertigung seit 1966
- 50 Mitarbeitende
- Fertigung in Deutschland
- Projekte bis 200 Zimmer
- Individuelle 3D-Planung
- Netzwerk erfahrener Objekthändler
Viele Projekte haben sehr individuelle Anforderungen. Wie lässt sich das mit Serienmöbeln vereinbaren?
Genau darin liegt unsere Stärke. Wir beginnen nicht auf einem weißen Blatt Papier, sondern mit ausgereiften Serienmöbeln, die sich über viele Jahre bewährt haben. Diese entwickeln wir gezielt für das jeweilige Projekt weiter. Maße, Materialien, Oberflächen, Innenausstattungen oder Funktionen passen wir an die Anforderungen des Bauherrn oder Betreibers an. So entstehen individuelle Lösungen, ohne auf die Vorteile einer wirtschaftlichen Serienfertigung verzichten zu müssen.
Welche Vorteile bietet dieser Ansatz Ihren Kunden?
Unsere Kunden erhalten Planungssicherheit, kalkulierbare Kosten und kurze Entwicklungszeiten. Gleichzeitig bleiben sie flexibel. Statt jedes Möbel komplett neu zu konstruieren, greifen wir auf bewährte Systeme zurück und passen diese genau dort an, wo es sinnvoll ist. Das spart Zeit, reduziert Risiken und sorgt für langlebige, hochwertige Einrichtungslösungen.
Welche Rolle spielt die Planung?
Eine sehr große. Jedes Projekt beginnt mit einer intensiven Analyse der Anforderungen. Anschließend entwickelt unsere Konstruktion auf Basis unserer Serienprogramme individuelle Lösungen, die wir als realitätsnahe 3D-Planungen visualisieren. Bauherren, Betreiber und Planer können dadurch bereits früh sehen, wie die Einrichtung später aussehen wird, und Entscheidungen mit hoher Planungssicherheit treffen.
Wie weit reichen Ihre Möglichkeiten bei Sonderlösungen?
Weiter, als viele zunächst vermuten. Häufig genügen bereits kleinere Anpassungen, um eine optimale Lösung zu schaffen – beispielsweise andere Höhen oder Breiten, spezielle Dekore, zusätzliche Funktionen oder projektspezifische Ausstattungen. Bei größeren Projekten entwickeln wir aber auch komplett neue Elemente, wenn dies sinnvoll ist. Unser Ziel ist immer die wirtschaftlichste Lösung für den Kunden.
Warum fertigen Sie ausschließlich in Deutschland?
Unsere Fertigung befindet sich seit 1869 in Bockhorn in Niedersachsen. Dadurch behalten wir sämtliche Prozesse selbst in der Hand – von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Qualitätskontrolle. Moderne CNC-Technik, erfahrene Mitarbeiter und kurze Entscheidungswege ermöglichen eine konstant hohe Qualität sowie eine zuverlässige Terminplanung.
Welche Bedeutung hat dabei die Zusammenarbeit mit den Objekthändlern?
Eine sehr große. Unsere Fachhandelspartner kennen die Anforderungen ihrer regionalen Kunden und übernehmen häufig Planung, Beratung und Montage vor Ort. Wir verstehen uns als Partner im Hintergrund und unterstützen sie mit unserer Erfahrung, individuellen Anpassungen, technischen Lösungen und einer zuverlässigen Projektabwicklung. Diese enge Zusammenarbeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Welche Projekte haben Sie bereits umgesetzt?
Zu unseren Referenzen gehören unter anderem Studentenwohnheime, Serviced Apartments, Mikro-Apartments, Schulen, Internate, Feuerwachen und weitere öffentliche Einrichtungen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz. Jedes Projekt bringt neue Anforderungen mit sich – genau diese Vielfalt macht unsere Arbeit so spannend.
Was dürfen Kunden von Müller Small Living erwarten?
Sie erhalten keinen Kataloganbieter, sondern einen Projektpartner. Wir hören genau zu, entwickeln gemeinsam Lösungen und verbinden die Vorteile industrieller Serienfertigung mit der Flexibilität individueller Möbelentwicklung. Genau daraus entsteht unser Anspruch: Serienmöbel. Individuell gedacht.
Sonderlösungen mit System
Im Gespräch mit Matthias Kunst, kaufmännischer und technischer Leiter bei Müller Small Living
Herr Kunst, wie gehen Sie mit individuellen Kundenwünschen um?
Jede Anfrage schauen wir uns zunächst ganz genau an. Wir prüfen, ob sich der Wunsch technisch umsetzen lässt und ob wir ihn wirtschaftlich sinnvoll in unsere Fertigung integrieren können. Grundsätzlich sind wir sehr offen für Sonderlösungen. Gleichzeitig müssen sie zu unserer maschinellen Ausstattung und unserer Serienfertigungsstrategie passen. Deshalb gilt häufig: Je größer die Stückzahl, desto einfacher lassen sich individuelle Anpassungen realisieren.
Können Sie ein konkretes Beispiel nennen?
Ein schönes Beispiel ist unser NAIT Bett, das gemeinsam mit dem Designbüro kaschkasch entwickelt wurde. Für ein Schülerinternat wünschte sich ein Kunde zusätzlichen Stauraum in Form von zwei Schubkästen unter jedem Bett. Gemeinsam haben wir eine Lösung entwickelt, die sowohl funktional als auch gestalterisch überzeugt. Am Ende durften wir 200 NAIT Betten mit jeweils zwei integrierten Schubkästen fertigen.
Was war dabei die größte Herausforderung?
Die Bauhöhe des Bettes sollte unverändert niedrig bleiben und dennoch möglichst viel Stauraum bieten. Gleichzeitig mussten sich die Schubkästen harmonisch in das reduzierte Design des NAIT Bettes einfügen. Genau solche Projekte machen unsere Arbeit spannend: Gemeinsam mit dem Kunden eine Lösung zu entwickeln, die technisch funktioniert, wirtschaftlich gefertigt werden kann und dem ursprünglichen Design treu bleibt.
Sprechen wir über Ihr Projekt.
Sie planen die Einrichtung eines Wohnheims, Feuerwache, Boardinghouses, Mikro-Apartments oder einer anderen Objekteinrichtung?
Gemeinsam mit unserem Netzwerk erfahrener regionaler Objekthändler begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur fertigen Einrichtung.
So verbinden wir die persönliche Betreuung vor Ort mit der Flexibilität und Qualität eines familiengeführten Möbelherstellers – für wirtschaftliche und langlebige Einrichtungslösungen.
Ich freue mich darauf, Ihr Projekt kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung zu entwickeln.
Jochen Müller
Geschäftsführer
Telefon +49 4453 982313
E-Mail: j.mueller@muellermoebel.de
